Sonntag, 9. Februar 2014

Cruise ♡



Hallo ihr Lieben,

vorweg muss ich euch etwas gestehen..
& bitte, bitte köpft mich nicht, wenn ich sage, dass ich meine Kamera vergessen hatte einzupacken. Glaubt mir, ich habe mich selber grün und blau geärgert, als ich am Hafen feststellte, dass meine Kamera noch seelenruhig neben all meinen anderen Sachen bei Celina liegt. Fünf Monate, eingepackt in Koffer und Tüten würden nach meinem Auszug dort zwischengelagert. Ich hatte meinen Kopf noch voll und den totalen Überblick über meinen Krempel hatte ich auch nicht, um ehrlich zu sein. Es tut mir ehrlich leid und ich kann jetzt nur hoffen, dass ihr eine Menge Fantasie mitbringt und euch meinen Urlaub in Mexiko mit Kopfkino bildhaft darstellen könnt. 




Ich danke Celinas Gastfamilie und ihr unglaublich dafür, dass sie mich mitgenommen haben. Die Zeit auf der Cruise war genau das Richtige, nach dem Auszug und dem ganzen Gefühlschaos. Wir waren fünf Tage auf dem Schiff und hatten von diesen fünf Tagen, zweimal die Möglichkeit Mexiko zu Lande besichtigen zu können. Gestartet sind wir in Galveston, Texas und von dort aus sind wir Richtung Progreso, Mexiko geschippert.

 Kreuzfahrtschiffe sind schon eine klasse Erfindung, sie machen Reisen so angenehm und luxuriös wie nur möglich, angenommen man wird nicht seekrank.  An Board konnte man so gut wie alles unternehmen, von Pool und Karaoke bar über die abendlichen Shows bis hin zum Fitnesscenter mit Wellnessbereich, war alles dabei. Außerdem war alles All- inklusive und du konntest dich wirklich den ganzen Tag mit Essen vollstopfen, weswegen wir um Mitternacht immer noch Pizza gegessen haben. Abends hat man sich fein zu Recht gemacht und ist dann mit der ganzen Familie ins Boardrestaurant gegangen, wo du dir Vorspeise, Hauptgang und Nachtisch, deiner Wahl bestellen konntest. Oh wie ich den melting choclate cake vermisse, der war nämlich unglaublich  lecker.  Ihr kennt doch bestimmt alle diese Miniclubs, die es in Hotels immer gibt, stimmt´s? Die hatten wir auch, für jede Altersklasse einen und weil nur essen auf Dauer langweilig wird hatten Celina und ich beschlossen dort hinzugehen.  Es wäre ein totaler Reinfall gewesen, wenn wir nicht ein paar neue Leute kennengelernt hätten. Wir haben dann einfach so, etwas zusammen unternommen.

Nach einem Tag und der ganze Nacht auf See, sind wir dann endlich in Progreso angekommen. Wir hatten uns etwas mehr Sonne gewünscht, aber trotzdem ließen die Temperaturen es zu, in Rock und Top, durch die Gegen zu spazieren. An diesem Landtag haben wir einfach nur ein bisschen Mexiko besichtigt, waren auf ein paar Märkten und haben uns von dem Mexikanischen Schwarm begeistern lassen. So hätte ich mir Mexiko ehrlich gesagt nicht vorgestellt. Der Strand war schön und das Wasser  Kristall klar, trotzdem gab es leider die eine oder andere ramschige Ecke.

Den zweiten Stopp machten wir in Cosumel und diesmal hatten wir uns etwas mehr vorgenommen. Wir sind alle gemeinsam mit dem Speedboot auf eine Privatinsel gefahren. Alleine die Fahrt auf hat unglaublich viel Spaß gebracht. Die Musik wurde aufgedreht und dann sind wir so scharfe Kurven gefahren, dass wir uns fast um die eigene Achse gedreht haben.  Am Ende der Fahrt waren wir dann pitsche patsche nass.  Auf der Insel angekommen,  gab es dann weitere Aktivitäten, wie zum Beispiel gab es die Möglichkeit Kanu zu fahren, Tauchen zu gehen und wer hätte das gedacht noch mehr zu essen. Celina und ich haben uns dort ein Henna Tattoo machen lassen, was ironischer Weise ein Unendlichkeitszeichen war. Aber keine Sorge meine Prinzessin, in meinem Herzen wird  die Farbe nie verblassen ♡ 
Das Highlight an der ganzen Reise war natürlich, dass wir Silvester auf See verbringen konnten. Ich hab mich noch nie so richtig zu Recht gemacht für Silvester, aber diesmal  wurde es ganz groß aufgezogen. Als wir, wie üblich, zum Restaurant kamen, waren überall Partyhüte verteilt und dann wurde während des Essens auf einmal mit der ganzen Besatzung zusammen getanzt. Es war unglaublich lustig und der ganze weitere Abend war auch echt schön. Das Einzige, was mir gefehlt hat, war das Feuerwerk, was aus Sicherheitsgründen aber verständlich ist.  In diesem Sinne wünsche ich euch ein frohes neues Jahr, ein bisschen verspätet, aber besser spät, als nie, oder? ♡

Ich bedanke mich nochmal bei der Siluangkhot Familie und ihrer neuen deutschen Tochter, für den großartigen Urlaub.  Damit ihr nicht ganz leer ausgeht habe ich noch ein paar Bilder zusammen gesammelt. Schaut sie sich euch aber nur an, wenn ihr kein Problem damit habt, eure fantastischen Fantasiebilder zu zerstören. Ich vermisse euch, eure Levke ♡

















Freitag, 31. Januar 2014

Happy Birthday Herzi! ♡

Best friends are people you dont´t need to talk to every single day. You don´t need to talk to each other for weeks,but when you do, it´s as if you´d never stopped talking.

Die Worte sprechen mir gerade aus der Seele, es ist so war! Ich würde lügen, wenn ich sage, dass es moment einfach wäre. Aber egal was wir gemeinsam durchmachen, es wird uns am Ende nur noch mehr zusammenschweißen. Denn das ist der springende Punkt, wir meistern es gemeinsam! Du bist ein wundervoller Mensch und ich bin unglaublich stolz darauf, dich meine beste Freundin nennen zu dürfen! Ich wünsche dir vom ganzen Herzen alle Liebe und Gute zu deinem 17. Geburtstag und den Nächstes feiern wir dann wieder gemeinsam. Ich habe dich lieb und vermisse dich schrecklich doll, deine Levke ♡

Freitag, 24. Januar 2014

It´s your passion. Go get it!

Hallo ihr Lieben,
es tut mir ehrlich leid, dass ihr in letzten Wochen so wenig von mir hört. Ich hänge mit ein paar Posts hinterher, die aber auf alle Fälle noch kommen werden! Mir fehlt nur leider die Zeit, die ich bräuchte, um so aktiv zu sein, wie ich es gerne wäre. Seit zwei Wochen habe ich nun auch nach der Schule Track practice. 5 Tage die Woche von 1:45 bis 4:15. Zusätzlich habe ich immer noch in der ersten  Stunde Volleyball, wo wir aber seit einer gefühlten Ewigkeit Konditiontraining haben. Ich hätte mich vorher nicht als unsportlich bezeichnet, aber so viel Sport, wie hier, habe ich noch nie gemacht.
Ganz am Anfang, als ich meine Schule vorgestellt habe, schwärmte ich von Coach Day. Ich finde sie immer noch großartig und sie ist wirklich eine Person, zu der ich aufblicke. Unser Training bringt uns Tag täglich an unsere Grenzen, aber gleichzeitig versucht sie nicht nur das Beste von dir als Athlet herauszuholen, sondern auch aus deiner Persönlichkeit und Einstellung. Diesen Text hat sie uns heute zukommen lassen und ich bin ja sowieso total anfällig, wenn es um gute Geschichten oder Sprüche geht, aber wenn es dann noch von einer Person kommt, die du bewunderst, hat es nochmal eine ganz andere Bedeutung für dich.
Ich hoffe ihr habt Verständnis dafür und es wird auch sicher mal wieder etwas mehr von mir geben. Ich habe euch lieb, eure Levke ♡


The story of the butterfly
A man found a cocoon of a butterfly.
One day a small opening appeared.
He sat and watched the butterfly for several hours
as it struggled to squeeze its body through the tiny hole.
Then it stopped, as if it couldn't go further.

So the man decided to help the butterfly.
He took a pair of scissors and
snipped off the remaining bits of cocoon.
The butterfly emerged easily but
it had a swollen body and shriveled wings.
The man continued to watch it,
expecting that any minute the wings would enlarge
and expand enough to support the body,
Neither happened!
In fact the butterfly spent the rest of its life
crawling around.
It was never able to fly.
What the man in his kindness
and haste did not understand:
The restricting cocoon and the struggle
required by the butterfly to get through the opening
was a way of forcing the fluid from the body
into the wings so that it would be ready
for flight once that was achieved.
Sometimes struggles are exactly
what we need in our lives.
Going through life with no obstacles would cripple us.
We will not be as strong as we could have been
and we would never fly.
So have a nice day and struggle a little and teach well.

My christmas eve :-)



Hallo ihr Lieben,
Es hat sich einfach nicht nach Weihnachten angefühlt. Aber was habe ich denn erwartet? Wie soll es sich genauso anfühlen, am anderen Ende der Welt?
Nichts desto trotz hatten wir einen schönen Abend, den Fuka und ich mit Celina und ihrer Gastfamilie auf einer Christmasparty von einer Freundin der Familie verbracht haben.  Es waren wirklich unglaublich viele Menschen dort und wir hatten eine Menge Spaß gemeinsam. Sogar unsere jetzigen Gasteltern haben den Abend mit uns verbracht. Es wurde gewichtelt und noch weitere Spiele gespielt. Es gab sogar Karaoke und zusammen getanzt wurde auch. Pi (Celinas Gastvater) stellte sich als große Stimmungskanone heraus, was den Abend noch witziger gestaltet hat.









Am 25. haben sich dann alle sofort auf die Geschenke gestürzt, die schon seit Wochen um dem Tannenbaum drapiert wurden waren. Das werde ich ganz bestimmt nicht mit nach Deutschland bringen, noch eine Nacht darauf zu warten, die Geschenke zu öffnen. Für mich und ich denke mal für uns alle ist der 24. der bedeutendste Tag in der Weihnachtszeit, oder etwa nicht? Jedenfalls habe ich das immer angenommen. Hier drüber ist es der 25. Und auch obwohl die meisten viel gläubiger sind, als wir zu Hause, gehen sie an diesem Tag nicht in die Kirche, sondern wie sonst üblich am Sonntag.






Klar war es interessant zu sehen, wie Weihnachten hier drüben zelebriert wird und ich hatte ohne Frage einen netten Abend mit ganz vielen lieben Menschen, aber trotzdem freue ich mich jetzt schon  darauf  Weihnachten wieder mit euch zu verbringen. Schließlich ist es das Fest der Liebe, wo die Familie zusammen kommt, ach ich vermisse euch so, eure Levke ♡

Sonntag, 12. Januar 2014

new hostfamily :-)



Hallo ihr Lieben,
für die, denen ich noch nicht davon erzählt habe wird das nun ziemlich überraschend kommen, was ich nun erzählen werde. Gerade weil ich versucht habe mir nichts anmerken zu lassen. Das ich euch erst jetzt davon erzähle, hat nichts damit zu tun, dass ich euch etwas vorenthalten wollte. Nein, auf gar keinen Fall! Ich wollte nur nicht, dass sich jemand Sorgen macht und letztendlich nichts an meiner Situation ändern kann.
Komm ich mal zum Punkt. Wie ihr in der Überschrift vielleicht schon gelesen habt, habe ich meine Gastfamilie gewechselt. Wenn man meinen Blog so liest, gibt es keinen Grund dafür, oder was sagt ihr? Das hängt damit zusammen, dass ich nicht alles veröffentliche, besonders negative Dinge, möchte ich im Internet ungerne preisgeben. Trotzdem möchte ich euch nun nicht länger verschweigen, weshalb Fuka und ich es in letzter Zeit alles andere als leicht hatten. Ihr müsst aber auch verstehen, dass ich gerade hier nicht alles erzählen kann.
 Der Hauptgrund für den Wechsel war, dass wir ziemlich oft alleine waren und ohne ein Auto kommst du in Texas nicht weit. Gerade deswegen bin ich Celina und ihrer Gastfamilie so unglaublich dankbar, dass sie immer für uns da waren und mit uns so viel unternommen haben. In den letzten Wochen haben wir eher dort gelebt, als bei Judy. Wir haben einfach in das Leben einer allein stehenden Frau, die viel arbeitet und natürlich auch noch andere Freunde hat, nicht hineingepasst. Aber trotzdem bin ich ihr dankbar, für das, was sie uns ermöglich hat. Wir hatten eine schöne Zeit, von der ich viel mitgenommen habe. Ich habe gute aber auch schlechte Erfahrungen gemacht, die mir niemand mehr nehmen kann.  Ich wünsche wirklich niemanden, das durch machen zu müssen, was mich in der letzten Zeit, all meine Nerven gekostet hat. Ich habe mehr als eine Träne vergossen, meinen Kopf über vieles zerbrochen und manchmal auch an mir selbst gezweifelt. Trotzdem bin ich froh, dass es so gekommen ist, egal wie schrecklich es war, diese Erfahrung hat mich ein ganzes Stück taffer gemacht und so leicht wird mich nichts mehr aus der Bahn werfen.

Seit letztem Wochenende lebe ich in meiner neuer Gastfamilie und jetzt erst merke ich, was für eine Belastung  vorher auf mir gelastet hat. Denn ich fühle mich so erleichter, so glücklich und zufrieden, wie ich es lange nicht mehr getan haben. Unsere neuen Gasteltern und Bruder sind unglaublich lieb,  sie haben uns mit offenen Armen empfangen und wir fühlen uns hier pudel wohl. Wer sind wir? Das Beste überhaupt ist, dass Fuka und ich zusammen bleiben konnten! Außerdem mussten wir nicht einmal die Schule wechseln.  Es ist perfekt, so wie es gerade ist und ich kann mich nur wiederholen, wie glücklich ich bin.
Ein großes Dankeschön möchte ich auch an eine meine Organisation aussprechen. Youth For Understanding (YFU) stand in dieser schwierigen Zeit immer hinter uns. Ich glaube ich spreche auch für viele  andere Austauschülern, wenn ich sage, dass man sich bei YFU sicher, verstanden und gut aufgehoben fühlt. Wir hatten egal wann, egal wo, jemanden, der sich uns angehört hat und nicht lange gezögerte, um uns zu helfen.  Ein Volunteer von YFU hat uns als kleine Schmetterlinge beschrieben, denen man einen unvergesslichen Flug ermöglich darf und ihnen nicht die Flügel zu brechen sollte.
Es fühlt sich gut an, dass ich es endlich ausgesprochen habe, ich vermisse euch, eure Levke ♡

PS: So bald wie möglich kommen zwei weiter Einträge über Weihnachten und Silvester, wo ihr auch Bilder von der neuen Familie sehen werdet.